Neueste Themen
» Unterschied Marken aus Heftchen & Marken aus Viererblock
Gestern um 9:45 pm von StampFan

» Rautenstempel
Gestern um 6:57 pm von muesli

» SwissSabai ist auch wieder da!
Di Dez 11, 2018 11:51 pm von toediost

» Strubel 22A3
Di Dez 11, 2018 9:28 pm von muesli

» Internationale Händler mit weltweitem Belegeangebot
Di Dez 11, 2018 6:24 pm von bumbi

» Streifbänder mit Wertstempel Tellknabe
Di Dez 11, 2018 6:13 pm von bumbi

» Preda GR - 4 Einwohner
Di Dez 11, 2018 3:19 pm von Afredolino

» Motiv Bergsteigen
Di Dez 11, 2018 2:40 am von Cantus

» Marken reinigen
Di Dez 11, 2018 1:34 am von Cantus

Statistik
Wir haben 68 eingetragene Mitglieder
Der neueste Nutzer ist Joos Dünki.

Unsere Mitglieder haben insgesamt 3342 Beiträge geschrieben zu 1163 Themen
Wer ist online?
Insgesamt sind 6 Benutzer online: 1 Angemeldeter, kein Unsichtbarer und 5 Gäste

Tinu

[ Die ganze Liste sehen ]


Der Rekord liegt bei 20 Benutzern am Fr Jun 22, 2018 7:39 pm

Interessanter Ansatz von 1621 zur schnellen und sicheren Postbeförderung

Nach unten

Interessanter Ansatz von 1621 zur schnellen und sicheren Postbeförderung

Beitrag von bumbi am Mi Aug 08, 2018 1:36 pm

Eigentlich hatte ich in Wikipedia etwas ganz anderes gesucht...   ...wie so oft findet man etwas interessantes und liest sich dann fest.

Geschichte der Post

Entwicklung des Portowesens

Empfänger zahlt Gebühr

Zu Beginn der regulären Postdienste gab es keinen einheitlichen Tarif für private Kunden. Die Höhe der Beförderungsgebühr wurde nach dem Gewicht der Postsache und der Länge der Wegstrecke errechnet. Die Entrichtung der Beförderungsgebühren, also der Summe, die heute mit dem Wort Porto bezeichnet wird, wurde nicht durch den Absender beglichen, sondern der Empfänger bezahlte an den Postillon die Gebühren. Der Postunternehmer verlangte die Bezahlung für die Zustellung erst, nachdem er sie vorgenommen hatte.
Möglicherweise spielte auch der Gedanke eine Rolle, dass der Absender, in Ungewissheit über das Schicksal seiner der Post übergebenen Sendung, im Vorhinein gar nicht hätte zahlen wollen. Gewiss hat auch der Gesichtspunkt seine Berechtigung, dass der Postunternehmer, wissend, dass erst bei der Zustellung der Sendung die Beförderungsgebühr entrichtet wird, alles daransetzte, dass seine Boten so zuverlässig und so gut wie möglich arbeiteten und auf kürzestem Weg und in raschester Weise die ihnen aufgetragenen Ziele erreichten.
So schrieb Malherbes am 8. Juni 1621 seinem Freund Claude Fabri, Parlamentsrat der Provence:
„Zögern Sie nicht, wenn es Ihnen beliebt, mir zu schreiben und die Beförderungsgebühr bei mir kassieren zu lassen, auf dass die Postboten williger seien, es schnell zu tun.“

Die Bezahlung der Postsendung durch den Empfänger ermöglichte auch zu einer Zeit, als es noch keine Freimarken gab, Briefe einfach in eine der Sammelbüchsen zu werfen, aus denen sie der Postverwalter zusammenholte, so dass die oft beschwerlichen Einlieferungen beim Postamt vermieden werden konnten.

LG Bumbi
avatar
bumbi
Admin

Anzahl der Beiträge : 1020
Anmeldedatum : 10.06.18
Alter : 60
Ort : Spanien

http://www.baslertaube.com

Nach oben Nach unten

Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten