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Postkarte mit seltener Vignette. Expedition Arktis.

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Postkarte mit seltener Vignette. Expedition Arktis.

Beitrag von Boudicca8 am So Sep 16, 2018 7:16 pm

Hier eine Postkarte mit seltender Vignette einer Expedition nach Franz Joseph-Land in der Arktis mit Capt. W. Bade.
Gelaufen am: 30.August 1900.
Angekommen in Mitlödi am 14.September 1900.



Wilhelm Bade bot seinen Gästen für die Urlaubspost eigene Postkarten an, die von Künstlern wie Hans Beat Wieland oder Themistokles von Eckenbrecher gestaltet waren, die selbst an seinen Kreuzfahrten teilgenommen hatten.
1897 gab er in einer Auflage von 1000 Stück gedruckte Veranstaltermarke ohne Frankaturkraft heraus, deren Motiv ein skifahrender Jäger mit einem Hund vor einer arktischen Schneelandschaft bildet.
Diese Cinderellas im Wert von 10 Pfennig waren mit „ARCTISCHE POST“ und „CAP. W. BADE“ beschriftet.
Ihr folgten weitere Ausgaben von je 1000 Stück in den Jahren 1897 und 1898 nun mit dem Motiv eines in der Mitternachtssonne auf einer Eisscholle liegenden Walrosses und der Inschrift „POLAR POST“ sowie 1903 mit demselben Motiv aber der Inschrift „POLAR-POST"



(Eduard Gustav) Wilhelm Bade (* 20. Februar 1843 auf Gut Hohen Wieschendorf bei Wismar; † 27. Juli 1903 in Rostock), war ein Pionier der deutschen Nordland- und Polartouristik.
Nach seemännischer Ausbildung in der Handelsschifffahrt war er als Schiffsoffizier und Kapitän tätig und veranstaltete von Anfang der 1890er Jahre bis zu seinem Tod die weltweit ersten regelmäßigen touristischen Fahrten in die Arktis.




Wilhelm Bade wurde als sechstes von acht Kindern des Friedrich August Axel Bade und der Henriette Conradine Mathilde Bade, geb. Ihlefeld, auf deren Landgut Hohen Wieschendorf bei Wismar geboren, das sie seit 1833 und schon in der fünften Generation bewohnten.
1860 überließen sie es ihrem ältesten Sohn Theodor und zogen nach Rostock, wo sie ein Haus besaßen.
Zu dieser Zeit fuhr Wilhelm Bade bereits zur See, 1858 erstmals ins nördliche Eismeer.
Er war schon ein erfahrener Seemann, als er 1869 als zweiter Offizier der Schonerbrigg Hansa an der Zweiten Deutschen Nordpolarexpedition unter Kapitän Paul Hegemann (1836–1913) teilnahm. Carl Koldewey führte das Flaggschiff der Expedition, den Schraubendampfer Germania.
Die Schiffe verließen am 15. Juni 1869 Bremerhaven mit Kurs auf die Ostküste Grönlands.
Der vom Geografen August Petermann entworfene Plan sah vor, parallel zur Küste der Insel nach Norden vorzudringen, einen vermuteten Packeisgürtel zu durchbrechen und in das – wie Petermann glaubte – eisfreie Polarmeer vorzudringen.
Ende Juli kam es zur Trennung der Schiffe und im September 1869 fror die Hansa vor der Ostküste Grönlands im Packeis fest.
Einen Monat später wurde sie zerdrückt.
Bade rettete sich mit der übrigen Besatzung auf eine Eisscholle und driftete innerhalb von 200 Tagen etwa 1.500 km nach Süden.
Als die Scholle auf eine Größe von nur noch 300 m² geschrumpft war, setzten die vierzehn Männer die Reise in ihren drei Booten fort, von denen Bade eines, die König Wilhelm, führte.
Sie erreichten nach weiteren 36 entbehrungsreichen Tagen Friedrichstal an der Südspitze Grönlands.
Von Frederikshåb aus konnten sie auf dem dänischen Segelschiff Constance nach Europa zurückkehren und waren im September 1870 wieder in Deutschland.

1903 verstarb Wilhelm Bade nach einer Ohrenoperation in einem Rostocker Krankenhaus und wurde in Proseken bei Wismar beigesetzt.

Hier ein Foto des Schiffs "Kong Harald", mit dem der Kapitain Bade um 1900 unterwegs war.



Einen Reisebericht eines Gastes des Kapitains Bade kann man hier lesen. Eindrücklich...
http://www.karlheinz-everts.de/Bade/bade2.htm
(Quelle Texte:Wikipedia)

Gruss Boudicca
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Boudicca8

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