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Private Ganzsachenumschläge - Wertstempel Tellknabe/Helvetiabrust

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Private Ganzsachenumschläge - Wertstempel Tellknabe/Helvetiabrust

Beitrag von salodurum am Fr Okt 05, 2018 1:06 pm

Inspiriert durch den Beitrag von "Cantus" habe ich hier mal ein weiteres Thema zu den Privatganzsachen eröffnet.
Hier passen dann Belege mit Wertstempel vom Telknabe und der Helvetia rein...

Beginnen möchte ich mit einer spannenden Serie.
Ich bin sicher dass der Name einigen bekannt sein müsste!
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salodurum

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Re: Private Ganzsachenumschläge - Wertstempel Tellknabe/Helvetiabrust

Beitrag von bumbi am Fr Okt 05, 2018 2:49 pm

Wenn Du das so betonst, dann müsste es der Hans Emmenegger vom folgenden Werk sein:
Grosses Handbuch der Abstempelungen auf Schweizer Marken 1843-1907

Ist ja toll !!
Danke, Salodurum
LG Bumbi
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bumbi
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Re: Private Ganzsachenumschläge - Wertstempel Tellknabe/Helvetiabrust

Beitrag von Cantus am Sa Okt 13, 2018 2:50 am

Hallo,
die gezeigten Umschläge von Emmenegger werden bei Zumstein als PrU 6, 7 und 8 geführt. Leider sind mir diese Umschläge noch nie als gelaufen bekannt geworden. Wenn einer von euch das noch nachreichen könnte, wäre das ganz toll.

Viele Grüße
Ingo
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Re: Private Ganzsachenumschläge - Wertstempel Tellknabe/Helvetiabrust

Beitrag von salodurum am Mo Okt 15, 2018 11:11 pm

Eine grundsätzliche Frage zu diesem Thema:
Wie funktionierte das damals mit den Privatganzsachen? Musste jedes gedruckte Exemplar bei der Post bezahlt werden, oder hat die Post nur die effektiv gelaufenen Ganzsachen dem Absender in Rechnung gestellt?
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salodurum

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Re: Private Ganzsachenumschläge - Wertstempel Tellknabe/Helvetiabrust

Beitrag von Cantus am Di Okt 16, 2018 12:02 am

@ salodurum

Hallo,

meines Wissens kauften die Aulteftraggeber zunächst Blanko-Umschläge oder Blanko-Postkarten oder Blanko-Streifbänder oder andere Formulararten, ließen sie dann nach ihren Wünschen mit Texten und/oder Bildern bedrucken und reichten diese vorgefertigten Belege dann bei der Post ein, wo als letzter Arbeitsgang der oder die gewünschte/n Wertstempel aufgedruckt wurden.

Die Anzahl der so entstandenen Ganzsachen musste bei Abholung oder Lieferung entsprechend dem Gesamtfrankaturwert bezahlt werden, denn jede einzelne Ganzsache stellt schließlich ein Postwertzeichen dar. Durch den Aufdruck des Wertstempels wurde also aus einem bloßen Stück Papier oder Postkartenkarton ein Postwertzeichen,  dessen Verkauf genauso zu behandeln war wie der Verkauf von losen Briefmarken.

Durch den Aufdruck eines Wertstempels wie auch durch den Verkauf von Briefmarken wird letztlich das Recht verkauft, Postdienstleistungen entsprechend der aufgedruckten Wertstufe in Anspruch zu nehmen. O das dann tatsächlich geschieht oder aber ob die Postwertzeichen ungenutzt bleiben und z.B. in Sammlungen landen, ist der Post letztlich egal, so etwas kontrolliert sie nicht.

Viele Grüße
Ingo
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