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Rauchschwalben

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Rauchschwalben

Beitrag von Boudicca8 am Do Okt 11, 2018 9:29 am

Dieser Kleinbogen stammt aus der ehemaligen Sowjetunion und zeigt eine schöne Rauchschwalbe.
Ersttags Datum: 14.Dezember 1989.



Die Art lebt in der offenen Kulturlandschaft, wo es Bauernhöfe, Wiesen und Teiche gibt.
Die Tiere verbringen den Sommer zwischen April und September oder Anfang Oktober in ihren Brutgebieten.
Diese liegen in ganz Europa, Nordwestafrika, den gemäßigten Gebieten Asiens und in Nordamerika bis hinauf zu einer Höhe von etwa 1000 Metern und bis zum Polarkreis.
Die europäischen Rauchschwalben überwintern in Mittel- und Südafrika.
Asiatische Winterquartiere gibt es in Indien und in Iran.
(Quelle:Wikipedia)

Immer wieder unbegreiflich, wie weit diese kleinen Kerle fliegen.

Orientierung der Zugvögel:

Ohne GPS und Google Earth wissen Störche, Schwalben und andere Zugvögel genau, wohin sie auf ihren Wanderungen fliegen müssen.
Sie sind echte Pfadfinder!
Schon bei ihrem ersten Flug zeigen viele junge Zugvögel eine beeindruckende Orientierungsgabe, von der wir Menschen nur träumen können.
Ob, wann und wie lange ein Vogel zieht, ist genetisch festgelegt.
Ihr Navigationssystem besitzen Zugvögel vermutlich schon von Geburt an.
Man vermutet, dass die Tiere drei „Kompasse“ benutzen: den Sonnenstand, die Sterne und das Erdmagnetfeld.

Am Tag:
Erkennen viele Zugvogelarten, zum Beispiel Stare, die Himmelsrichtungen am Stand der Sonne.
Anders als wir können Vögel nämlich die Schwingungsrichtung (Polarisation) des Sonnenlichts sehen, deshalb wissen sie auch an bewölkten Tagen, wo sich die Sonne gerade befindet.
Dazu benötigen Zugvögel auch ein „Zeitgefühl“, denn die Sonne bewegt sich ja im Laufe des Tages.
Auch vermuten die Wissenschaftler, dass sich die Tiere auf ihrem Flug verschiedene Wegmarken (also zum Beispiel bestimmte Berge oder Flüsse) merken und so eine „innere Landkarte“ erstellen.

In der Nacht:
Viele Zugvogelarten nutzen allerdings die Kühle der Nacht für ihre Wanderrouten und orientieren sich dann am Stand der Sterne.
Wissenschaftler machten dazu interessante Versuche mit Grasmücken (einer Singvogelart) in einem Planetarium mit künstlichem Sternenhimmel. Wurde den Vögeln ein „Herbsthimmel“ gezeigt, so bevorzugten sie eine andere Flugrichtung als bei einem „Frühlingshimmel“.
Die Grasmücken bestimmten ihre Zugrichtung also anhand der Sterne.

Erdmagnetfeld:
Neben Sonne und Sterne hilft den Zugvögeln auch noch ein weiterer „Kompass“ bei der Orientierung: das Erdmagnetfeld.
Die Tiere erkennen so nämlich, ob sie „polwärts“ oder „äquatorwärts“ fliegen.
Doch was passiert, wenn die Vögel den Äquator überfliegen?
Und „polwärts“ plötzlich Richtung Südpol und nicht wie bisher Richtung Nordpol bedeutet?
Wie Wissenschaftler am Beispiel der Catharus-Drossel herausgefunden haben, benutzen die Zugvögel kurz vor Abflug die Richtung der Sonne, um ihren inneren Magnetkompass zu korrigieren.
So finden sie immer ihren Weg zum Ziel.

Aber wie können Zugvögel das Magnetfeld überhaupt „sehen“?
Forscher sind sich da noch nicht ganz einig.
Bei vielen Vogelarten dient das Auge als Magnetsensor.
Wissenschaftler fanden heraus, dass Rotkehlchen in ihrem rechten Auge eine Art „magnetischen Kompass“ besitzen, der das Magnetfeld wahrnimmt.
Allerdings wird vermutet, dass sich irgendwo noch ein weiterer Magnetsinn verbirgt, mit dem die Vögel eine „Magnetkarte“ in ihrem Gedächtnis anlegen.
Wo genau sich dieser aber befindet, bleibt bis jetzt ein Geheimnis.
(Quelle:https://www.simplyscience.ch/teens-liesnach-archiv/articles/warum-verlieren-zugvoegel-nicht-die-orientierung.html )

Gruss Boudicca
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