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Hospental UR - 191 Einwohner

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Beitrag von bumbi am Sa Okt 27, 2018 4:02 pm

Hospental UR - 191 Einwohner Hospen10

Wikipedia:
Hospental (von lateinisch hospitale ‹Herberge›) ist eine politische Gemeinde des Kantons Uri in der Schweiz.

Das Dorf Hospental bildete sich um eine im 9. oder 10. Jahrhundert vom Kloster Disentis gegründete Herberge. Der Weiler Zumdorf wurde im 12. Jahrhundert von in das vorher ausschliesslich von Romanen bewohnte Gebiet eingewanderten Walsern gegründet. 1669 brannte das Dorf nieder. Aufgrund des Ausbaus der Alpenpässe blühte die Kutscherei und die Hotellerie auf, wobei dies allerdings nur bis zur Fertigstellung der Gotthardbahn 1882 anhielt. Säumerei, Gastgewerbe, Kristallhandel und Solddienst ergänzten die weit verbreitete Landwirtschaft. Bis 1886 gehörte Hospental zur Pfarrei Andermatt, danach wurde eine eigenständige Pfarrei geschaffen. 1888 ging Hospental als eigenständige politische Gemeinde aus der Talgemeinde Urseren hervor. 1926 wurde zur Förderung des Tourismus die Station der Furka-Oberalp-Bahn (FO) (heute Matterhorn-Gotthard-Bahn MGB) sowie 1960 ein Skilift am Winterhorn eröffnet. Wegen der architektonischen Bedeutung des Ortsbildes wurde 1983 eine Umgehungsstrasse eröffnet.

Hospental UR - 191 Einwohner Hospen12

Die Gemeinde Hospental liegt im Süden Uris im Urserental zwischen Andermatt und Realp am Zusammenfluss von Furkareuss und Gotthardreuss. Die Gemeinde besteht ausschliesslich aus dem gleichnamigen Strassendorf und der früheren Walsersiedlung Zumdorf, die zurzeit (2017) von einer Familie mit drei Personen ganzjährig bewohnt wird.

Hospental UR - 191 Einwohner Hospen11

Die Bevölkerung wuchs zwischen 1770 und 1870 moderat an. Danach setzte bis 1920 eine starke Abwanderungsbewegung ein. In dieser Zeitspanne sank die Bewohnerzahl um 180 Personen oder 40 %. Grund hierfür war der Eisenbahnbau, wodurch die Säumer ihre Arbeit verloren. In der Zeit zwischen 1920 und 1941 stieg die Einwohnerzahl an (1920–1941: +13 %). Zwischen 1950 und 1970 setzte eine Stillstandsphase ein. Ein weiterer Abwanderungsschub war zwischen 1970 und 1990 zu registrieren (1970–1990: −29 %), der sich (mit Ausnahme eines Zwischenhochs 2005) bis heute fortsetzt.
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