Neueste Themen
» Stempeltyp ?
Heute um 8:34 von 131337

» Rore feiert Geburtstag
Heute um 8:07 von bumbi

» Chemische Zensur auf Belegen in die Schweiz
Gestern um 23:49 von rudischmidt

» Remüs GR - 485 Einwohner
Gestern um 20:13 von Cantus

» Mammern TG
Gestern um 19:35 von Cantus

» Hätzingen GL - 359 Einwohner
Gestern um 18:57 von bumbi

» Bundesfeier-Ganzsachenpostkarten - Zumstein BuP
Gestern um 18:56 von Cantus

» Inhaltsverzeichnis 16.11.2018
Gestern um 18:56 von bumbi

» Serpiano TI - 50 Einwohner
Gestern um 18:05 von bumbi

Statistik
Wir haben 64 eingetragene Mitglieder
Der neueste Nutzer ist SwissSabai.

Unsere Mitglieder haben insgesamt 2799 Beiträge geschrieben zu 860 Themen
Wer ist online?
Insgesamt sind 2 Benutzer online: 1 Angemeldeter, kein Unsichtbarer und 1 Gast :: 1 Suchmaschine

bumbi

[ Die ganze Liste sehen ]


Der Rekord liegt bei 20 Benutzern am Fr 22 Jun 2018 - 19:39

Chemische Zensur auf Belegen in die Schweiz

Seite 2 von 2 Zurück  1, 2

Nach unten

Re: Chemische Zensur auf Belegen in die Schweiz

Beitrag von rudischmidt am Sa 3 Nov 2018 - 22:51

Dieser nach Turbenthal adressierte Brief wurde am 24.07.1944 in Borås in Schweden aufgegeben:



Der Brief lief als Transitpost über die ABP Berlin, wo er linksseitig geöffnet und nach erfolgter Prüfung per 40mm breitem Verschlußstreifen, Landsmann BV3.2, wieder verschlossen wurde, was zwei rückseitig abgeschlagene Handprüfstempel, Landsmann BP4.3, dokumentieren:



Der Nummerstempel in Rot, hier "477", Landsmann BK4.1, wurde in der ABP Berlin auf Transitpost verwendet.

Sowohl vorderseitig als auch rückseitig erfolgte eine chemische Prüfung mit 2 verschiedenen Chemikalien.

Liebe Grüße
Rüdiger


Zuletzt von rudischmidt am So 11 Nov 2018 - 13:43 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
avatar
rudischmidt

Anzahl der Beiträge : 68
Anmeldedatum : 27.10.18
Alter : 60

Nach oben Nach unten

Re: Chemische Zensur auf Belegen in die Schweiz

Beitrag von rudischmidt am So 4 Nov 2018 - 11:54

Dieser nach Luzern adressierte Brief (25 Pfennig) per Luftpost (10 Pfennig) wurde am 15.11.1944 in NÜRNBERG 2 am Postschalter aufgegeben, was der zusätzliche Blankoabschlag des Tagesstempels links dokumentiert:





In der ABP München wurde der Brief vorderseitig sowie rückseitig diagonal von links oben nach rechts unten chemisch geprüft, was 3 Prüferstempel sowie eine handschriftliche vierstellige Prüfernummer dokumentieren. Der Beleg wurde mit der Briefverschlußvorrichtung links verschlossen, was ein Stempel der Briefverschlußvorrichtung in Schwarz, Landsmann DPB1.4, dokumentiert.

Liebe Grüße
Rüdiger
avatar
rudischmidt

Anzahl der Beiträge : 68
Anmeldedatum : 27.10.18
Alter : 60

Nach oben Nach unten

Re: Chemische Zensur auf Belegen in die Schweiz

Beitrag von rudischmidt am So 4 Nov 2018 - 12:17

Diese nach Basel adressierte Postkarte wurde am 24.12.1942 um 18 Uhr(= Heiligabend!) in ZWOLLE in den Niederlanden aufgegeben:





Der Beleg durchlief als Transitpost die ABP Frankfurt, wo rückseitig mit zwei verschiedenen Chemikalien diagonal chemisch zensiert wurde, was drei Prüferstempel sowie ein Handprüfstempel in Rot, Landsmann EP3.4, dokumentieren.

Liebe Grüße
Rüdiger
avatar
rudischmidt

Anzahl der Beiträge : 68
Anmeldedatum : 27.10.18
Alter : 60

Nach oben Nach unten

Re: Chemische Zensur auf Belegen in die Schweiz

Beitrag von rudischmidt am So 4 Nov 2018 - 13:31

Dieser nach Zürich adressierte Brief (25 Pfennig) per Einschreiben (30 Pfennig) wurde am 09.02.1945 in WIEN 51 am Postschalter aufgegeben, was der zusätzliche Blankoabschlag des Tagesstempels links dokumentiert:





In der ABP München wurde der Brief vorderseitig sowie rückseitig diagonal von links oben nach rechts unten chemisch geprüft, was 2 Prüferstempel dokumentieren. Der Beleg wurde mit einem Verschlußstreifen "Zensurstelle", Landsmann DV4.1, links verschlossen, was ein Handprüfstempel "Zensurstelle", Punkte neben Adler, Schwingen 23mm breit abgerundet in Rot, Landsmann DP4.1.2, dokumentiert. Rückseitig wurde als Ankunftstempel am 12.03.1945 ein Tagesstempel ZÜRICH 12 abgeschlagen.

Liebe Grüße
Rüdiger
avatar
rudischmidt

Anzahl der Beiträge : 68
Anmeldedatum : 27.10.18
Alter : 60

Nach oben Nach unten

Re: Chemische Zensur auf Belegen in die Schweiz

Beitrag von rudischmidt am So 4 Nov 2018 - 13:50

Ganzsache aus dem Generalgouvernement mit Eindruck 30 Groszy = umgerechnet 15 Pfennig, am 26.06.1944 adressiert in die Schweiz, mit Zusatzfrankatur von 1 Zloty = umgerechnet 50 Pfennig, portorichtig für die Zustellung per Eilboten im Ausland:





In der ABP München wurde dieser Beleg vorderseitig mit zwei Chemikalien chemisch zensiert, was 5 Prüferstempel sowie ein Handprüfstempel in Rot, Kranz rechts unten eingekerbt, Landsmann DP2.3.6, dokumentieren.

Liebe Grüße
Rüdiger
avatar
rudischmidt

Anzahl der Beiträge : 68
Anmeldedatum : 27.10.18
Alter : 60

Nach oben Nach unten

Re: Chemische Zensur auf Belegen in die Schweiz

Beitrag von rudischmidt am Di 6 Nov 2018 - 23:37

Heute ein Luftpostbrief aus Spanien in die Schweiz mit Doppelzensur:

Dieser nach Zürich adressierte Brief per Luftpost = "PAR AVION" wurde am 10.01.1944 (ENE = Enero = Januar) in BARCELONA aufgegeben:





Der Beleg durchlief in Barcelona die spanische Zensur, wurde dort rechtsseitig geöffnet und per Verschlußzettel "CENSURA GUBERNATIVA BARCELONA" wieder verschlossen, was ein vorderseitig sowie rückseitig abgeschlagener, gleichlautender zweizeiliger Rechteckstempel in Schwarz dokumentiert.

Der Brief wurde dann an die für als Luftpost von Spanien in die Schweiz adressierte Transitpost zuständige ABP Berlin weitergeleitet. Dort wurde der Beleg rückseitig geöffnet und nach erfolgter Prüfung mit einem Verschlußstreifen, Landsmann BV3.2, wieder verschlossen, was ein Handprüfstempel in Rot, Landsmann BP4.9, dokumentiert.

Die Prüfung in der ABP umfasste auch eine chemische Zensur mit mehreren Chemikalien, die sowohl auf der Vorderseite diagonal von links oben nach rechts unten als auch auf der Rückseite waagerecht erfolgte.

Liebe Grüße
Rüdiger
avatar
rudischmidt

Anzahl der Beiträge : 68
Anmeldedatum : 27.10.18
Alter : 60

Nach oben Nach unten

Re: Chemische Zensur auf Belegen in die Schweiz

Beitrag von rudischmidt am Mi 7 Nov 2018 - 0:07

Hier ein weiterer Brief aus Spanien in die Schweiz mit Doppelzensur:

Dieser nach Bâle = Basel adressierte Luftpostbrief wurde am 22.07.1944 in BARCELONA aufgegeben:





Der wohl offen eingelieferte Beleg durchlief in Barcelona die spanische Zensur, wo rückseitig ein zweizeiliger Rechteckstempel in Schwarz "CENSURA GUBERNATIVA BARCELONA" abgeschlagen wurde.

Der Brief wurde dann an die für als Luftpost von Spanien in die Schweiz adressierte Transitpost zuständige ABP Berlin weitergeleitet. Dort wurde der Beleg rückseitig geöffnet und nach erfolgter Prüfung mit einem Verschlußstreifen, Landsmann BV3.2, wieder verschlossen, was ein Handprüfstempel in Rot dokumentiert.

Die Prüfung in der ABP Berlin umfasste auch eine chemische Zensur mit zwei verschiedenen Chemikalien, sowohl auf der Vorderseite als auch auf der Rückseite.

Liebe Grüße
Rüdiger
avatar
rudischmidt

Anzahl der Beiträge : 68
Anmeldedatum : 27.10.18
Alter : 60

Nach oben Nach unten

Re: Chemische Zensur auf Belegen in die Schweiz

Beitrag von rudischmidt am Do 8 Nov 2018 - 19:22

Dieser nach Bern adressierte Brief (25 Pfennig) per Einschreiben (30 Pfennig) wurde am 30.11.1944 in MÜNCHEN 34 aufgegeben:





In der ABP München wurde der Brief vorderseitig sowie rückseitig diagonal von links oben nach rechts unten chemisch geprüft, was 2 Prüferstempel dokumentieren. Der Beleg wurde mit einem Verschlußstreifen "Zensurstelle", Landsmann DV4.1, links verschlossen, was ein Handprüfstempel "Zensurstelle", Sterne neben Adler in Rot, Landsmann DP4.3, dokumentiert.

Liebe Grüße
Rüdiger
avatar
rudischmidt

Anzahl der Beiträge : 68
Anmeldedatum : 27.10.18
Alter : 60

Nach oben Nach unten

Re: Chemische Zensur auf Belegen in die Schweiz

Beitrag von rudischmidt am Do 8 Nov 2018 - 22:35

Diese nach Fribourg adressierte Postkarte wurde am 13.03.1941 in Berlin aufgegeben:





Diese Postkarte wurde der bis März 1943 für Post aus dem Deutschen Reich in die Schweiz zuständigen ABP Frankfurt zugeleitet, wo sie vorderseitig sowie rückseitig diagonal von links oben rechts unten chemisch zensiert wurde, was zwei Prüferstempel sowie ein Handprüfstempel in Blau, Landsmann EP3.1, dokumentieren.

Liebe Grüße
Rüdiger
avatar
rudischmidt

Anzahl der Beiträge : 68
Anmeldedatum : 27.10.18
Alter : 60

Nach oben Nach unten

Re: Chemische Zensur auf Belegen in die Schweiz

Beitrag von rudischmidt am Sa 10 Nov 2018 - 1:07

Dieser nach Genf adressierte Brief wurde am 10.11.1944 in FRIESENHEIM (BADEN) am Postschalter aufgegeben:





Während die Frankatur mit einem Tagesstempel "FRIESENHEIM (BADEN)" in Form eines Zweikreisbrückenstempels mit Kennbuchstabe "b" entwertet wurde zeigt der zusätzliche Blankoabschlag des Tagesstempels "FRIESENHEIM (BADEN)" links in Form eines Kreisbrückenstempels mit Bogen oben und unten den Kennbuchstaben "a".

In der ABP München wurde der Brief vorderseitig sowie rückseitig diagonal von links oben nach rechts unten chemisch geprüft, was 2 Prüferstempel dokumentieren. Der Beleg wurde mit einem neutralen Verschlußstreifen der Briefverschlußvorrichtung, senkrecht geriffelt, verschlossen, was ein Maschinenstempel "Ad" der Briefverschlußvorrichtung, Landsmann DBP2.1, dokumentiert.

Liebe Grüße
Rüdiger
avatar
rudischmidt

Anzahl der Beiträge : 68
Anmeldedatum : 27.10.18
Alter : 60

Nach oben Nach unten

Re: Chemische Zensur auf Belegen in die Schweiz

Beitrag von rudischmidt am Sa 10 Nov 2018 - 9:41

Diese nach Bex adressierte Postkarte wurde am 19.06.1944 in FÜRSTENBERG (ODER) am Postschalter aufgegeben, was der Blankoabschlag des Tagesstempels dokumentiert:





Die Postkarte wurde mit 24 Pfennig statt dem Porto entsprechend mit 15 Pfennig frankiert und ist somit hemmungslos überfrankiert und für Portostufensammler daher völlig uninteressant.

Sammelt man wie ich aber ein spezielles Thema, dann kann auch ein solcher für Portostufensammler uninteressanter Beleg für kleines Geld am Markt erworben und der Spezialsammlung einverleibt werden.

Diese Postkarte durchlief in der ABP München die chemische Zensur mit zwei verschiedenen Chemikalien. Eine Chemikalie wurde auf der Vorderseite diagonal von links oben nach rechts unten angewendet und blaue Tinte wurde auf der Rückseite diagonal von links unten nach rechts oben angewendet.

In der ABP München wurden drei der üblichen und hier bereits mehrfach gezeigten vierstelligen rechteckigen Prüferstempel in verschiedenen Stempelfarben abgeschlagen.

Interessant ist bei diesem Beleg der Kreisstempel "Ad" in Rot. Diese Handstempel wurden ab Aufnahme der Prüfungsarbeit in der ABP München im Oktober 1940 as "Handdurchlaufstempel" benutzt, d.h. sie dokumentierten, dass die jeweilige Postsendung der ABP München vorgelegt worden war und man dort entschieden hatte, auf eine Prüfung zu verzichten.

In den späteren Jahren wurden diese Handdurchlaufstempel aptiert, indem der Rand eingekerbt wurde. Bei dem hier gezeigten Beispiel hat der Rand links eine kleine Kerbe über dem A-Querstrich, rechts eine große Kerbe auf Höhe des A-Querstrichs und ist katalogisiert als Landsmann DD1.1.5 mit der Seltenheitseinstufung "häufig".

Da er hier eindeutig als Prüfstempel diente wird er laut Landsmann zu einem Prüfstempel DP5.1.5 und in der Seltenheit als "schwer zu finden" eingestuft!

Liebe Grüße
Rüdiger
avatar
rudischmidt

Anzahl der Beiträge : 68
Anmeldedatum : 27.10.18
Alter : 60

Nach oben Nach unten

Re: Chemische Zensur auf Belegen in die Schweiz

Beitrag von rudischmidt am Sa 10 Nov 2018 - 14:28

Diese nach Ascona adressierte Postkarte wurde am 20.01.1943 in HAIFA aufgegeben:



Der Beleg durchlief die britische Prüfstelle in Haifa, wo ein Achteckstempel "(Krone) PASSED KK/26" in Violett abgeschlagen wurde sowie die britische Prüfstelle in London, wo ein Achteckstempel "(Krone) PASSED P.87" in Rot abgeschlagen wurde.

Dann wurde diese Postkarte als "Post aus dem feindlichen Ausland in die Schweiz" der dafür zuständigen ABP Paris zugeleitet, wo ein Handprüfstempel, Landsmann XP6.1, abgeschlagen wurde.

Vorderseitig sowie rückseitig wurde diese Postkarte in der ABP Paris mit Hilfe von diagonal per Pinselstrich aufgebrachten Chemikalien chemisch zensiert:



Liebe Grüße
Rüdiger
avatar
rudischmidt

Anzahl der Beiträge : 68
Anmeldedatum : 27.10.18
Alter : 60

Nach oben Nach unten

Re: Chemische Zensur auf Belegen in die Schweiz

Beitrag von rudischmidt am So 11 Nov 2018 - 13:36

Dieser nach Perlen in der Schweiz adressierte Luftpostbrief wurde am 06.11.1944 in Göteborg in Schweden aufgegeben:



Der Brief lief als Transitpost über die ABP Berlin, wo er rückseitig geöffnet und nach erfolgter Prüfung zunächst per laut Landsmann seltenem, neutralem, braunem, geripptem Verschlußstreifen, Landsmann BV5.6, und darüber per 40mm breitem, auf grauem Papier gedrucktem Verschlußstreifen, Landsmann BV3.4 wieder verschlossen wurde, was zwei Handprüfstempel "Zensurstelle", Landsmann BP6.2, dokumentieren:



Der Nummerstempel in Rot, hier "741", Landsmann BK4.1, wurde in der ABP Berlin auf Transitpost verwendet.

Vorderseitig sowie rückseitig erfolgte eine chemische Zensur mit jeweils zwei Pinselstrichen, wobei eine Chemikalie verwendet wurde, die bis heute kaum Spuren auf dem Umschlag hinterlassen hat!

Liebe Grüße
Rüdiger
avatar
rudischmidt

Anzahl der Beiträge : 68
Anmeldedatum : 27.10.18
Alter : 60

Nach oben Nach unten

Re: Chemische Zensur auf Belegen in die Schweiz

Beitrag von rudischmidt am Di 13 Nov 2018 - 0:20

Postkarte, portorichtig frankiert mit 15 Pfennig in Form einer Mischfrankatur der Dauerserien Hindenburg und Adolf Hitler, aufgegeben am 10.09.1942 in DÜSSELDORF-KAISERSWERTH, adressiert nach Engi im Kanton Glarus in der Schweiz:





Diese Postkarte durchlief die ABP Frankfurt, wo sie vorderseitig sowie rückseitig chemisch zensiert wurde, was zwei dreistellige Prüferstempel sowie ein Handprüfstempel in Rot mit Kerbe im Rand links oben, Landsmann EP3.5, dokumentieren.

Liebe Grüße
Rüdiger
avatar
rudischmidt

Anzahl der Beiträge : 68
Anmeldedatum : 27.10.18
Alter : 60

Nach oben Nach unten

Re: Chemische Zensur auf Belegen in die Schweiz

Beitrag von rudischmidt am Di 13 Nov 2018 - 22:59

Dieser nach Bern adressierte Brief wurde am 09.11.1944 in Stockholm in Schweden aufgegeben:



Der Brief lief als Transitpost über die ABP Berlin, wo er linksseitig geöffnet und nach erfolgter Prüfung per 40mm breitem, auf grauem Papier gedrucktem Verschlußstreifen, Landsmann BV3.4 wieder verschlossen wurde, was zwei Handprüfstempel "Zensurstelle", Landsmann BP6.2, dokumentieren:



Der Nummerstempel in Rot, hier "780", Landsmann BK4.1, wurde in der ABP Berlin auf Transitpost verwendet.

Vorderseitig sowie rückseitig erfolgte eine chemische Zensur, vorderseitig diagonal von links oben nach rechts unten mit drei Pinselstrichen mit zwei verschiedenen Chemikalien, rückseitig senkrecht mit zwei verschiedenen Chemikalien.

Liebe Grüße
Rüdiger
avatar
rudischmidt

Anzahl der Beiträge : 68
Anmeldedatum : 27.10.18
Alter : 60

Nach oben Nach unten

Re: Chemische Zensur auf Belegen in die Schweiz

Beitrag von rudischmidt am Mi 14 Nov 2018 - 22:56

Dieser nach Bern adressierte Brief wurde am 20.10.1943 in EUSKIRCHEN am Postschalter aufgegeben, was der Blankoabschlag des Tagesstempels dokumentiert:





Dieser Brief durchlief in der ABP München die chemische Zensur mit zwei verschiedenen Chemikalien. Eine Chemikalie wurde auf der Vorderseite diagonal von links oben nach rechts unten angewendet und auf der Rückseite wurden diagonal von links oben nach rechts unten zwei Chemikalien angewendet.

In der ABP München wurden zwei der üblichen und hier bereits mehrfach gezeigten vierstelligen rechteckigen Prüferstempel in Rot abgeschlagen.

Der Beleg wurde oben verschlossen mit einem neutralen Verschlußstreifen der Briefverschlußvorrichtung, senkrecht geriffelt, was ein Maschinenstempel der Briefverschlußvorrichtung dokumentiert.

Bei diesem Beleg ist auch der Briefbogen erhalten geblieben, der ebenfalls unter Einsatz von zwei verschiedenen Chemikalien chemisch geprüft wurde:







Liebe Grüße
Rüdiger
avatar
rudischmidt

Anzahl der Beiträge : 68
Anmeldedatum : 27.10.18
Alter : 60

Nach oben Nach unten

Re: Chemische Zensur auf Belegen in die Schweiz

Beitrag von rudischmidt am Mi 14 Nov 2018 - 23:13

Hier eine bei ebay erstandene Neuerwerbung:

https://www.ebay.de/itm/Italien-Mi-Nr-646-EF-Zensur-Brief-Mailand-Milano-Geneve-Schweiz-1944/332839439588?ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT&_trksid=p2057872.m2749.l2649

Dieser nach Genf adressierte Brief wurde am 19.07.1944 in Mailand aufgegeben:





Die Personalien des Einlieferers wurden überprüft und rückseitig auf dem Beleg dokumentiert, was ein Blankoabschlag des Tagesstempels dokumentiert.

Der Brief durchlief die italienische Zensur in Mailand sowie als Transitpost die deutsche Zensur in der ABP München. wo der Beleg vorderseitig diagonal von links oben nach rechts unten chemisch geprüft wurde.

Beide Zensurstellen öffneten den Beleg linksseitig und brachten dort nach erfolgter Prüfung jeweils ihren Verschlußstreifen an.

Liebe Grüße
Rüdiger
avatar
rudischmidt

Anzahl der Beiträge : 68
Anmeldedatum : 27.10.18
Alter : 60

Nach oben Nach unten

Re: Chemische Zensur auf Belegen in die Schweiz

Beitrag von rudischmidt Gestern um 23:49

Dieser an das Rote Kreuz in Genf adressierte Brief wurde am 18.11.1943 in DORDRECHT in den Niederlanden aufgegeben:



Der Brief wurde als Transitpost in der ABP München linksseitig geöffnet und nach erfolgter Prüfung mit einem neutralen Verschlussstreifen der Briefverschlussvorrichtung wieder verschlossen, was rückseitig ein schwach abgeschlagener Maschinenstempel der Briefverschlussvorrichtung dokumentiert:



Vorderseitig erfolgte per Pinselstrich diagonal von links oben nach rechts unten eine chemische Zensur.

Vorderseitig wurden unten links zwei Prüferstempel in Rot abgeschlagen, unten rechts ein Stempel "§", Landsmann DK3.3, dessen Einsatz bisher von Landsmann erst ab Juni 1944 bis Januar 1945 belegt ist. Es handelt sich somit um die bisher früheste bekannte Verwendung dieses Prüfstempels!

Liebe Grüße
Rüdiger
avatar
rudischmidt

Anzahl der Beiträge : 68
Anmeldedatum : 27.10.18
Alter : 60

Nach oben Nach unten

Seite 2 von 2 Zurück  1, 2

Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten