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Crémines BE - 519 Einwohner

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Crémines BE - 519 Einwohner

Beitrag von bumbi am Di Okt 30, 2018 5:36 pm



Crémines liegt auf 616 m ü. M., 5 km östlich des Orts Moutier (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich entlang des Baches La Raus im Kettenjura, im Cornet, dem östlichen Teil des Juralängstals von Moutier, das auch den Namen Grand Val trägt.

Zu Crémines gehören die Hofsiedlung Raimeux de Crémines (1116 m ü. M.) auf dem Hochplateau des Mont Raimeux sowie mehrere Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Crémines sind Grandval und Corcelles im Kanton Bern, Vermes und Rebeuvelier im Kanton Jura sowie Gänsbrunnen im Kanton Solothurn.



Die erste schriftliche Erwähnung von Crémines erfolgte 1461 unter dem Namen Crimene, später erschien die Bezeichnung Cremin. Der Fund von Gräbern aus dem Frühmittelalter weist aber auf eine wesentlich frühere Besiedlung des Gebietes hin. Crémines unterstand bis zum Ende des 18. Jahrhunderts der Propstei Moutier-Grandval. Von 1797 bis 1815 gehörte Crémines zu Frankreich und war anfangs Teil des Département Mont-Terrible, das 1800 mit dem Département Haut-Rhin verbunden wurde. Durch den Entscheid des Wiener Kongresses kam der Ort 1815 an den Kanton Bern zum Bezirk Moutier. Seit 1967 besteht eine kommunale Zusammenarbeit der Gemeinden des Cornet bezüglich Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Primarschule.

Auf dem Gemeindegebiet dieses doch eher kleinen Dorfes befinden sich nicht weniger als vier Bahnstationen. Neben der eigentlichen Station Crémines und der Haltestelle Crémines-Zoo befindet sich zwischen diesen beiden Stationen auch die Haltestelle Corcelles dieser benachbarten Gemeinde auf Gemeindegebiet. Am südlichen Ende des Gemeindeterritoriums befindet sich zudem die Station Gänsbrunnen, welche die benachbarte gleichnamige solothurnische Gemeinde erschliesst.

Der Tierpark wurde vom lokalen Unternehmer Siegfried Roos als Siky Ranch im 1972 gegründet.
Von 1996 bis 2014 wurde die Anlage vom Dompteur Jerry Wegman geführt. Eine Besonderheit waren die weissen Tiger.
Im Jahr 2014 wurde die Anlage an den Falkner Christoph und Mélanie Keller verkauft.
Im Jahr 2018 wurden die Raubkatzen vom Dompteur Rene Strickler in der umgebauten Anlage integriert. Der Tierpark wird neu Sikypark genannt.
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