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1.Winterluftpost-Flug in den Bündner Alpen

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1.Winterluftpost-Flug in den Bündner Alpen  Empty 1.Winterluftpost-Flug in den Bündner Alpen

Beitrag von Boudicca8 am Mi Dez 26, 2018 1:58 pm

Dieser Beleg zeigt die Schwierigkeiten der ersten Alpenpostflüge über die Alpen.
Gelaufen am:
25.Februar 1935= gestempelt in Zürich
Dort wegen ungünstiger Witterung liegen geblieben bis zum 10.März 1935.
Dann konnte der erste Alpenpost-Flug statt finden.
Gut erkennbar durch den roten runden Stempel unten links.

1.Winterluftpost-Flug in den Bündner Alpen  1512



Pilot: Robert Fretz mit seinem Flugzeug, einer De Havilland DH.80 Puss Moth: Namens "Arosa".
1.Winterluftpost-Flug in den Bündner Alpen  Robert10
Quelle Bild:Google

1.Winterluftpost-Flug in den Bündner Alpen  048_ar10
Quelle Bild:Google

Die De Havilland DH.80 Puss Moth war ein als Hochdecker ausgelegtes einmotoriges Reiseflugzeug des britischen Herstellers de Havilland Aircraft Company.
Das von 1929 bis 1933 gebaute Modell bot Platz für zwei bis drei Personen.
Es war mit einer Geschwindigkeit von annähernd 200 km/h eines der schnellsten Privatflugzeuge seiner Zeit.

Am 2. März 1932 gelang dem Zürcher Sportflieger Robert Fretz mit seiner De Havilland DH.80 Puss Moth, Kennzeichen CH 260, zum ersten Mal eine Landung auf dem Obersee Arosa, auf dem man hierfür im Schnee eine Landebahn hergerichtet hatte.
Störende Telefonkabel in der Anflugschneise und zwei Beleuchtungsstützen auf der nahegelegenen Oberen Eisbahn waren zuvor entfernt worden.
Am 7. Januar 1933 landete Fretz mit derselben Maschine erneut auf dem Obersee.
In der Folge startete er von dort aus diverse Flugversuche und nahm ausgewählte Gäste zu Kurzrundflügen mit, darunter das ferienhalber anwesende belgische Regentenpaar, König Albert I. und seine Gemahlin Elisabeth Gabriele in Bayern.

In den kommenden Wintern absolvierte Fretz so jeweils rund 400 Flugstunden.
Im Sommer war die „Arosa“ mit analogem Auftrag in Altenrhein stationiert und der Hangar am Obersee diente der Übersommerung des für die Pferderennen Arosa benötigten Materials.
1937 folgte Fretz einem Ruf der Swissair und liess sich von dieser als Linienpilot anstellen.
Da sich kein geeigneter Nachfolger fand, der den Flugbetrieb auf bisheriger Basis fortführen konnte, verkaufte der Kurverein die Maschine für 12'000 Franken dem Aero-Club der Schweiz.
Man dachte zunächst daran, den Aroser Passagierflugdienst mit einem gemieteten Sportflugzeug weiterzuführen.
Da die Flugpiste jedoch mitten im Siedlungsgebiet lag, entstand aufgrund der grossen Lärmimmissionen ein erheblicher Widerstand in der Bevölkerung.
Weiterhin ungelöst war zudem der angestrebte Ganzjahresbetrieb, für den man in Dorfnähe noch immer keinen akzeptablen Standort fand.
Der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs mit dem entsprechenden Einbruch des allgemeinen Tourismusbetriebs beendete dieses Vorhaben schliesslich endgültig.
Quelle Seite:Wikipedia

Gruss Boudicca
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1.Winterluftpost-Flug in den Bündner Alpen  Empty Re: 1.Winterluftpost-Flug in den Bündner Alpen

Beitrag von pietschi am Fr Mai 08, 2020 4:56 pm

Hallo Boudicca, hallo zusammen


Wir haben schon lange nichts mehr gesehen und gelesen von Dir.

Gratulation zu Deiner Recherche zur 1. Winterpost in den Bündneralpen durch Robert Fretz.

Ich habe nun einen ähnlichen Beleg in meinen Alben gefunden.
1.Winterluftpost-Flug in den Bündner Alpen  Scan_224

Beim genauen vergleichen mit Deinem Beleg und nach der Konsultation des Luftposthandbuches ist mir folgendes aufgefallen.

Im LPH steht unter Taxe: In-und Ausland 60 Rp für Briefe bis 20 g und Postkarten.
Mein Beleg Zürch-St.Moritz-Zürch ist mit 80 Rp freigemacht was der vorgeschriebenen Taxe plus 20 Rp R-Zuschlag entspricht. Die Stempel Zürich 10.3.35-7 …...St.Moritz 10.3.35-11…..Zürich 10.3.35-19 belegen den Rundflug.

Die Flugroute war wiederum gem. LPH:  Zürich-St.Gallen-Davos-St. Moritz und zurück über Lenzerheide-Arosa-Davos-St.Gallen-Zürich. Keine Landung in Arosa (wegen starkem Wind) Abwurf der Post mit Destination Arosa. Die Post die in Arosa aufgegeben wurde brachte ein Skifahrer nach Davos und wurde dort für den Weiterflug übergeben.
So ergeben sich Total 34 möglich Etappen.
Dein Beleg trägt einen Stempel von Lenzerheide. Ich nehme mal an, dass er dort ausgeladen wurde. Warum? Ich sehe auf Deinem Beleg keinen Vermerk der darauf hinweist. Die Adresse ist ja Leysin und nicht Lenzerheide. Dein Beleg trägt eine Frankatur von 45 Rp. Ist das der Grund weil die 60 Rp. für den ganzen Rundflug gefordert waren?

Kennst Du die Gründe oder kann sonst jemand helfen?

LG
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1.Winterluftpost-Flug in den Bündner Alpen  Empty Re: 1.Winterluftpost-Flug in den Bündner Alpen

Beitrag von Boudicca8 am Di Mai 12, 2020 6:37 pm

Ja Hallo pietschi,
freut mich, von Dir zu Hören!
Ja, es stimmt. Ich habe schon lange keinen Beitrag mehr geschrieben.
Durch Afredolino, meinem Lebenspartner, durfte ich mit dabei sein, bei der Gründung des Forums durch seine Freunde und ihn.
Ich habe zu Anfang sehr viele Beiträge geschrieben, um dabei zu Helfen, dieses Forum möglichst breit gefächert aufzustellen.
Philatelie hat viele Gesichter.
Unzählige Themen begeistern die Teilnehmer.
Meine Richtung der Philatelie geht da nicht nur zu den Briefmarken, sondern auch zu den Geschichten dahinter.
Vorallem auch die Geschichten hinter den Postkarten und den Briefen.
Meine Beiträge wurden zwar von Vielen angeklickt.
Aber ich wurde auch kritisiert von Einigen hier.
Da ich keinen Unfrieden hier sähen wollte, habe ich aufgehört, Beiträge zu schreiben.
Das Forum ist schon auf eine stattliche Grösse angewachsen.
Das freut mich sehr.....
Zurzeit bin ich, sind wir beide involviert im Suchen nach Briefen der Schweizer  Poststellenschliessungen.
Bis jetzt haben wir unsere Sammelleidenschaft auf stattliche ca. 3600 Exemplare gebracht!
Vielleicht schreibe ich wieder mal einen Beitrag.
Ich weiss es noch nicht. Wink
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1.Winterluftpost-Flug in den Bündner Alpen  Empty Re: 1.Winterluftpost-Flug in den Bündner Alpen

Beitrag von Boudicca8 am Fr Mai 15, 2020 7:25 pm

mmh...schwierig. Leider ist bei meinem Brief der Stempel von der Lenzerheide nicht vollständig zu Lesen. Wäre noch interessant, die Uhrzeit zu lesen. Auch ist mir aufgefallen, dass Dein Brief einen Stempel 10.11.35. 19  trägt. Dieser Stempel ist auf Meinem  nicht zu Sehen.
Auf der Hinterseite des Briefes ist bei mir noch eine 5RP.Marke grün zu Sehen. Sowie eine Marke, welche leider nicht mehr vorhanden ist. Beide Stempel tragen das Datum 25.11.35.
Wobei bei der fehlenden Marke die Uhrzeit nicht mehr zu Erkennen ist. Also 1x -9 Uhr und 1x keine Ahnung. ( Vielleicht ja der gesuchte -19 Uhr Stempel).
Ich gehe mal davon aus, dass die Fehlende vielleicht eine eine 30RP. Marke war. So würde die Differenz unserer Briefe von 35 RP. erklärbar sein. Meine mittlere Marke hat ja den Neuaufdruck von 10RP.
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