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Frühverwendung der 25 B 1

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Beitrag von 131337 So Aug 11, 2019 10:03 pm

Nun gibt es hier ja durchaus den Einen  oder Anderen der etwas versteht vom Thema Strubel.
Mal schauen was Ihr zu diesem Thema zu sagen habt.
Es geht hier um das Frühdatum der 25B1

Zum einen schreibt Urs Hermann in seinem grossen Strubelhandbuch folgendes.

Als frühestes Verwendungsdatum ist der 31. Oktober 1854 angegeben, da die Zwanziger ja erst am 27. Oktober an die Postkreise verteilt wurden.
Auszug von Seite 377
Andererseits sagt der SBK
FD Datum 20. Oktober 1854
Siehe Bild

Frühverwendung der 25 B 1 5c3aec10


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Beitrag von salodurum Mo Aug 12, 2019 4:16 pm

Der SBK bezieht die Information zum Frühdatum offenbar nicht aus dem Buch von Hermann, sondern von einer anderen Quelle.
Ich vermute, das Hermann seine Angabe von einer Korrespondenz aus dem Archiv hat, daher wird diese sicher korrekt sein.
Der SBK gibt nur ab und zu ein konkretes Datum, meist aber nur eine jahreszahl. Daher ist diese Angabe wohl weniger vertrauenswürdig.
Gute Angaben über Frühverwendungen der einzelnen Strubel finden sich im Strubelhandbuch bei den "Einzeldarstellungen" (Seite 420ff)

Noch eine Anmerkung zu diesem Thema: Es kann natürlich immer mal vorkommen, dass ein Stempeldatum falsch eingestellt wurde (20.X.1854 statt 20.XI.1854)
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Frühverwendung der 25 B 1 Empty Re: Frühverwendung der 25 B 1

Beitrag von 131337 Mo Aug 12, 2019 4:22 pm

Möglich ist vieles, dies ist wohl jedem bewusst.
Nur mir wurde in den letzten Jahren immer wieder Namen genannt die angeblich im Gremium des SBK sein sollen.
Wie zum Beispiel:
Clavel Corinphila, Honegger, Hermann, Walter Zürich
Aber auch Kimmel, Marchand usw.
Wenn nun die schlausten Köpfe schon nicht genau wissen was Sache sein soll, nach was sollen sich den die kleinen aber auch ganz grossen Sammler richten.

Dies ist übrigens nicht die einzige Ungereimtheit die man findet in den philatelistischen Literatur!
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Frühverwendung der 25 B 1 Empty Re: Frühverwendung der 25 B 1

Beitrag von prosee Mo Aug 12, 2019 7:28 pm

Hallo zusammen

Im 1986 herausgegebenen Buch von Hans F. Hunziker über die Strubel schreibt er:
Die Werstufe zu 20 Rappen ist bereits am 14. Oktober 1854 nachweislich verwendet worden.

Diese Aussage deckt sich mit jener im 1982 erschienenen Buch von Walter d'Aujourd'hui der schreibt:
Am 17. Oktober 1854 erfolgte von der "Münze" in Bern die erste Ablieferung von 50'000 Marken, Wertstufe 20 Rappen, die nicht im Druckauftrag an Weiss enthalten war. Von diesem Zeitpunkt an wurden an Weiss in München keine Druckaufträge mehr vergeben.

Anmerkung: Deshalb heisst es bei den frühen Strubeln Münchnerdrucke und bei den späteren Bernerdrucke.

Soviel du diesem Thema. Schönen Abend noch

Gruss prosee
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