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Portobrief nach Daenemark

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Beitrag von ARD So Jan 28, 2024 1:32 pm

Hallo zusammen

Ich habe hier eine Denkaufgabe, bei der ich etwas anstosse. Vielleicht hat hier jemand die rettende Idee.
Es geht um einen Portobrief von der Schweiz via Deutschland nach Daenemark vom Dezember 1854. Obwohl es Ende der Rayon-Zeit war und es Marken gab, war die Frankatur an diese Destination noch fakultativ.

Auf der Vorderseite sehe ich
- Datum 24. Dec. 1854
- Aufgabeort Fettan (Ftan) in Graubuenden
- Ortsstempel Lawin
- Transitstempel Schweiz N.T.T. (Thurn und Taxis)
- Taxvermerke 6 und 7. Die '6' ist nicht durchgestrichen, die rote Farbe liegt ueber der blauen.
- Gewicht (?) L 1/2

Rueckseitig:
- CH-Stempel Samedan (?)
- Stempel K.D.Oe. P. A.
- Stempel Frankfurt
- blauer Kastenstempel ?
- schwarzer Zweikreisstempel ?
- Roetel 2/3
- Vermerk 22/9

Portobrief nach Daenemark Brief-10
Portobrief nach Daenemark Brief-11

Die Taxe fuer einen Brief bis 1 Loth nach Daenemark war 75 Rp.
15 Rp. davon (oder 6 CH-Kreuzer, Vermerk auf der Vorderseite) war das Inland-Porto aus dem 2. BK.
Der Vermerk 22/9 auf der Rueckseite koennte das Gesamtporto sein (22 Konventions-Kreuzer a ~ 3 1/3 Rp., davon das Deutschland-Transit-Porto von 9 Kreuzern).
Es fehlen also noch 13 Kreuzer. Die Vermerke auf der Vorderseite ergeben zwar 13, aber es ist ein Gemisch von zwei verschiedenen 'Kreuzern', es geht nicht auf.
Zudem hat es noch einen Vermerk 2/3 auf der Rueckseite.

Ich kann es vorwaerts und rueckwaerts rechnen, irgendetwas fehlt immer. Hat jemand von euch die Loesung?

Besten Dank
-- ARD
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Beitrag von Tinu So Jan 28, 2024 2:12 pm

Hoi ARD

Ich habe da bei einem Auktionshaus einen ähnlichen Beleg gefunden - evtl. findest Du in der Beschreibung die Lösung zu deiner Frage.

Viele Grüsse
Tinu

https://f660b8feb5396b87e648727b5bf147a985cd65b2-customer-media.s3.amazonaws.com/PDF/17/243_Schweiz_Vorphila_Kantonalmarken_Ortspost.pdf
Los 8018

vielleicht ergänzend noch die Postverträgeseite vom DASV konsultieren:
https://www.dasv-postgeschichte.de/pv/pv_show.asp?ext=0

_________________
. .. ...es gibt nichts interessanteres als ein spannendes hobby zu haben ... .. .
Tinu
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Beitrag von ARD So Jan 28, 2024 2:32 pm

Hoi Tinu

Das ist ja g...
vom gleichen Dorf an den gleichen Adressaten...

Besten Dank fuer den Link
Gruss
-- ARD
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Beitrag von ARD Mo Jan 29, 2024 5:53 pm

Hallo zusammen

Anhand der Postvertraege duerften die rueckseitigen 2/3 sein:
- 2 Groschen daenisches Porto
- 3 Groschen hannover'sches Porto

Die rueckseitigen 22/9 sehe ich immer noch als 9 Konventionskreuzer (3 Groschen) Transitporto durch DE.
Die 22 erschliesst sich mir noch nicht.

Die '6' auf der Vorderseite sehe ich als 6 CH-Kreuzer Inland-Porto.
Die '7' ist mir nicht klar.

Bis jetzt habe ich zusammengezaehlt ein Porto von 8 Groschen = 24 Konventionskreuzer = 80 Rp. Plus das CH-Porto von 15 Rp.
Also eigentlich viel zu viel, verglichen mit der noetigen Frankatur von 75 Rp.

Wenn ich nun die 22 als 22 Konv.-Kreuzer nehme, bekomme ich umgerechnet 73 Rp.
Wenn ich die 7 als 7 Groschen nehme, die zu bezahlen waren, dann komme ich auf 21 Konv. Kreuzer = 70 Rp., was zu wenig ist.

Was rechnerisch knapp aufgeht, waere:
DK-Porto 2 Groschen = 6 Kr.
Hannover-Porto 3 Groschen = 9 Kr.
Auf der Vorderseite 7 Kr., macht zusammen die 22 Kr. auf der Rueckseite.
Die haette der Empfaenger dann zu bezahlen gehabt.
Wie dieser Betrag dann aufgeteilt wurde zwischen den Laendern... keine Ahnung.

Andere Ideen? Vielleicht darf man einfach nicht zu genau umrechnen.


Gruss
-- ARD
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Beitrag von 131337 Di Jan 30, 2024 8:21 pm

Grüss dich ARD
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https://www.altpostgeschichte.de/index.php?thread/2392-schweiz-d%C3%A4nemark/

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Beitrag von ARD Di Jan 30, 2024 8:41 pm

Super, das ist nun der dritte Brief von Lawin an Stephan a Porta in Kopenhagen. Auf der Vorderseite ist das wieder die blaue 2 1/2 und nicht ein L 1/2 (Ich hatte dies als 1/2 Loth interpretiert). Ich muss das noch durchrechnen mit den Skillingen, ich hatte immer die Kreuzer und Groschen vor Augen.

Besten Dank
-- ARD
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Beitrag von ARD Mi Jan 31, 2024 12:41 pm

Hallo zusammen

Mit all den Hinweisen sollte dieses Raetsel nun auch klar sein. Ich darf die Rechung nicht ohne die Skillinge machen Laughing
Frontseitig taxiert mit 6 (CH-Kreuzern), was dem 15 Rp. Inland-Porto entspricht. Rueckseitig mit Roetel 2/3, 2 Silbergroschen daenisches Porto und 3 Sgr. Transit durch Deutschland (oder Postverein). Mit dem gleichen Roetel die Gutschrift fuer die Schweiz von 7 (CH-Kreuzern), statt 6.
Der Empfaenger hatte 31 Skillinge (rueckseitig 22/9) zu zahlen, 9 Sk. = 2 Sgr fuer Daenemark plus 22 Sk. fremdlaendisches Porto (also Transit und CH). Waere der Brief mit Marken frankiert gewesen, haette er 75 Rp. gekostet.
Bleibt die blaue 2 1/2 auf der Vorderseite. Interessanterweise ist die blaue Farbe unter dem Roetel von '6', d. h. sie wurde zuerst aufgebracht. Da dieser Vermerk auch auf andern Briefen aus dieser Gegend drauf ist, vermute ich, dass es sich um die Umrechnung 1 CH-Kr. = 2 1/2 Rp. handelt. Hier bin ich zu keiner anderen Erklaerung gekommen.

Mittlerweile habe ich drei Briefe gesehen, alle von Fettan(Ftan)/Lawin (und wohl vom selben Absender) an den gleichen Empfaenger Stephan a Porta in Kopenhagen. In der Literatur wird beschrieben, dass Sendungen von CH nach DK selten sind, hier haben wir gleich drei Briefe vom gleichen kleinen Dorf (nein, nicht das Dorf der Unbeugsamen Laughing ) nach Daenemark... Interessant...

Danke fuer eure Mithilfe.

Gruss
-- ARD
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