Neueste Themen
» Gefälligkeitsstempel
Frühverwendung der 25 B 1 EmptyHeute um 7:07 pm von Afredolino

» Stempelfälschung bei sitzender Helvetia gezähnt, Faserpapier ??
Frühverwendung der 25 B 1 EmptyHeute um 5:43 pm von jo

» Handbuch über den Druckprozess und die Abarten der stehenden Helvetia
Frühverwendung der 25 B 1 EmptyHeute um 5:32 pm von dirk nagel de

» Frankreich Klassik
Frühverwendung der 25 B 1 EmptyMo Aug 19, 2019 2:40 pm von StampFan

» Philatelistische Literatur
Frühverwendung der 25 B 1 EmptyMo Aug 19, 2019 11:37 am von Afredolino

» Französische Briefmarken
Frühverwendung der 25 B 1 EmptyMo Aug 19, 2019 8:57 am von Afredolino

» SBK 75E, Stehende Helvetia 1 Fr, karmin
Frühverwendung der 25 B 1 EmptySo Aug 18, 2019 6:28 pm von Afredolino

» Diskussion rund um die Philatelie
Frühverwendung der 25 B 1 EmptySa Aug 17, 2019 8:33 am von Afredolino

» Portogebühren 1951
Frühverwendung der 25 B 1 EmptyMi Aug 14, 2019 12:07 pm von jo

Statistik
Wir haben 96 eingetragene Mitglieder
Der neueste Nutzer ist Marubaar.

Unsere Mitglieder haben insgesamt 4948 Beiträge geschrieben zu 1392 Themen
Wer ist online?
Insgesamt sind 8 Benutzer online: 1 Angemeldeter, kein Unsichtbarer und 7 Gäste :: 1 Suchmaschine

Afredolino

[ Die ganze Liste sehen ]


Der Rekord liegt bei 44 Benutzern am Mi Feb 06, 2019 10:22 am

Frühverwendung der 25 B 1

Nach unten

Frühverwendung der 25 B 1 Empty Frühverwendung der 25 B 1

Beitrag von 131337 am So Aug 11, 2019 10:03 pm

Nun gibt es hier ja durchaus den Einen  oder Anderen der etwas versteht vom Thema Strubel.
Mal schauen was Ihr zu diesem Thema zu sagen habt.
Es geht hier um das Frühdatum der 25B1

Zum einen schreibt Urs Hermann in seinem grossen Strubelhandbuch folgendes.

Als frühestes Verwendungsdatum ist der 31. Oktober 1854 angegeben, da die Zwanziger ja erst am 27. Oktober an die Postkreise verteilt wurden.
Auszug von Seite 377
Andererseits sagt der SBK
FD Datum 20. Oktober 1854
Siehe Bild

Frühverwendung der 25 B 1 5c3aec10


Frühverwendung der 25 B 1 45d9ab10






Versteht das jemand?
131337
131337

Anzahl der Beiträge : 153
Anmeldedatum : 14.06.18
Ort : Aargau

Nach oben Nach unten

Frühverwendung der 25 B 1 Empty Re: Frühverwendung der 25 B 1

Beitrag von salodurum am Mo Aug 12, 2019 4:16 pm

Der SBK bezieht die Information zum Frühdatum offenbar nicht aus dem Buch von Hermann, sondern von einer anderen Quelle.
Ich vermute, das Hermann seine Angabe von einer Korrespondenz aus dem Archiv hat, daher wird diese sicher korrekt sein.
Der SBK gibt nur ab und zu ein konkretes Datum, meist aber nur eine jahreszahl. Daher ist diese Angabe wohl weniger vertrauenswürdig.
Gute Angaben über Frühverwendungen der einzelnen Strubel finden sich im Strubelhandbuch bei den "Einzeldarstellungen" (Seite 420ff)

Noch eine Anmerkung zu diesem Thema: Es kann natürlich immer mal vorkommen, dass ein Stempeldatum falsch eingestellt wurde (20.X.1854 statt 20.XI.1854)
salodurum
salodurum

Anzahl der Beiträge : 172
Anmeldedatum : 11.07.18
Ort : Solothurn

Nach oben Nach unten

Frühverwendung der 25 B 1 Empty Re: Frühverwendung der 25 B 1

Beitrag von 131337 am Mo Aug 12, 2019 4:22 pm

Möglich ist vieles, dies ist wohl jedem bewusst.
Nur mir wurde in den letzten Jahren immer wieder Namen genannt die angeblich im Gremium des SBK sein sollen.
Wie zum Beispiel:
Clavel Corinphila, Honegger, Hermann, Walter Zürich
Aber auch Kimmel, Marchand usw.
Wenn nun die schlausten Köpfe schon nicht genau wissen was Sache sein soll, nach was sollen sich den die kleinen aber auch ganz grossen Sammler richten.

Dies ist übrigens nicht die einzige Ungereimtheit die man findet in den philatelistischen Literatur!
131337
131337

Anzahl der Beiträge : 153
Anmeldedatum : 14.06.18
Ort : Aargau

Nach oben Nach unten

Frühverwendung der 25 B 1 Empty Re: Frühverwendung der 25 B 1

Beitrag von prosee am Mo Aug 12, 2019 7:28 pm

Hallo zusammen

Im 1986 herausgegebenen Buch von Hans F. Hunziker über die Strubel schreibt er:
Die Werstufe zu 20 Rappen ist bereits am 14. Oktober 1854 nachweislich verwendet worden.

Diese Aussage deckt sich mit jener im 1982 erschienenen Buch von Walter d'Aujourd'hui der schreibt:
Am 17. Oktober 1854 erfolgte von der "Münze" in Bern die erste Ablieferung von 50'000 Marken, Wertstufe 20 Rappen, die nicht im Druckauftrag an Weiss enthalten war. Von diesem Zeitpunkt an wurden an Weiss in München keine Druckaufträge mehr vergeben.

Anmerkung: Deshalb heisst es bei den frühen Strubeln Münchnerdrucke und bei den späteren Bernerdrucke.

Soviel du diesem Thema. Schönen Abend noch

Gruss prosee
prosee
prosee

Anzahl der Beiträge : 68
Anmeldedatum : 18.06.18

Nach oben Nach unten

Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten