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Rougemont VD - 889 Einwohner

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Beitrag von bumbi Mo Nov 26, 2018 12:09 pm

Rougemont VD - 889 Einwohner Rougem10

Wieder mal "nur" ein Bahnstempel, hier von der M.O.B.
Rougemont VD - 889 Einwohner Zi10

Rougemont ist eine politische Gemeinde im Distrikt Riviera-Pays-d’Enhaut des Kantons Waadt in der Schweiz. Die früheren deutschen Namen Rötschmund und Retschmund sind trotz der Nähe zur Sprachgrenze in Vergessenheit geraten.

Rougemont VD - 889 Einwohner Zi118

Zu Rougemont gehören das Dorf Flendruz (983 m ü. M.) oberhalb der Mündung des Ruisseau des Ciernes Picat in die Saane, die Siedlungen Le Crêt (1035 m ü. M.) westlich und Les Allamans (1010 m ü. M.) östlich des Dorfes, die Alpsiedlung Ciernes Picat (1168 m ü. M.) im gleichnamigen Tal am Fuss des Vanil Noir, sowie einige weitere Alpsiedlungen und Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Rougemont sind Château-d’Œx im Kanton Waadt, Val-de-Charmey im Kanton Freiburg sowie Saanen im Kanton Bern.

Die Bevölkerungszahl von Rougemont belief sich 1880 auf 1256 Einwohner, 1900 auf 1189 Einwohner. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts nahm die Bevölkerungszahl bis 1970 durch starke Abwanderung bis auf 824 Einwohner ab. Seither wurde wieder ein leichtes Bevölkerungswachstum verzeichnet.

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1104 unter dem latinisierten Namen Rubeus Mons. Später erschienen die Bezeichnungen Robeomonte (1228), Rojomont (1270) und Rogemont. Der Ortsname leitet sich vom französischen Wort rouge (rot) und dem lateinischen mons (Berg) ab.

Das Gebiet des Pays-d’Enhaut wurde im 10. Jahrhundert von den Grafen von Greyerz erobert. Diese schenkten einen Teil ihres Gebietes der Abtei Cluny, welche in der Zeit zwischen 1073 und 1085 das Priorat Rougemont gründete. Rougemont wurde damit zum geistlichen Zentrum des Pays-d’Enhaut. Es stand unter der Oberhoheit der Grafen von Greyerz, die durch einen Burgvogt vertreten wurden. Die Burg befand sich seit dem 12. Jahrhundert bei der Engstelle Vanel, wurde jedoch 1407 zerstört.
In Rougemont betrieb frater Heinrich Wirczburg (aus Vach bei Fürth) kurze Zeit im Jahr 1481 eine Druckerei. Er war Mönch des Cluniazenser-Ordens und hatte vorher in Genf in Gemeinschaft mit dem dortigen Erstdrucker Adam Steinschaber gearbeitet. Die Werkstatt in Rougemont veröffentlichte zwei Drucke: ein illustriertes lateinisches Geschichtsbuch (Werner Rolevinck: Fasciculus temporum), von dem noch 64 Exemplare bekannt sind, davon 8 in der Schweiz. Als zweites Buch erschienen hier die Satyren des römischen Dichters Aulus Persius Flaccus (10 Exemplare bekannt, keines in der Schweiz), deren Erstausgabe im Vorjahr in Venedig publiziert worden war.

Als der letzte Graf von Greyerz 1554 Konkurs machte, teilten seine Gläubiger, die Stände Bern und Freiburg, die Hinterlassenschaft unter sich auf. Dadurch kam es zur Teilung des oberen Saanetals: das Pays-d’Enhaut und das Saanenland gelangten an Bern, während Freiburg die Herrschaft über das Greyerzerland übernahm. Bern setzte in seinem Gebietsteil sofort die Reformation durch, und das Priorat wurde aufgehoben. Rougemont wurde der Landvogtei Saanen eingegliedert. An der Stelle der ehemaligen Prioratsgebäude liess Bern 1572 das Schloss erbauen, das zur Residenz des Vogtes wurde.

Nach dem Zusammenbruch des Ancien régime gehörte Rougemont von 1798 bis 1803 während der Helvetik zum Kanton Léman, der anschliessend mit der Inkraftsetzung der Mediationsverfassung im Kanton Waadt aufging. 1803 wurde es dem Bezirk Pays-d’Enhaut zugeteilt.

Quellen: Wikipedia
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